8 komische Essensbräuche aus der weiten Welt
Foto: Pinterest
Wenn es ums Essen geht, dann hat jeder seine eigenen Vorlieben. Amerikaner beispielsweise stecken ihr Essen gern auf Spiesse und frittieren es, während andere Kulturen Gabeln und Messer benützen. Besonders auch wenn es um Manieren geht, gelten überall andere Regeln. Was in Polen Tabu ist, kann in Djibouti als höflich gelten oder umgekehrt. Wir helfen Dir, dich nirgendwo am Esstisch zu blamieren.

In Thailand gilt es als primitiv, eine Gabel zum Mund zu fĂĽhren
Die Gabel ist in Thailand dazu da, das Essen auf den Löffel zu schieben. Mit dem Löffel darf dann das Essen in den Mund befördert werden. Der König Chulalongkorn führte die beiden Utensilien nach seinem Europabesuch im Jahre 1897 in Thailand ein.

In Japan darfst Du Deine Suppe laut schlĂĽrfen
Dadurch soll nämlich der Geschmack des Essens verstärkt werden und heisses Essen kann schneller gegessen werden.

Im mittleren Osten und Indien ist es ein Tabu mit der linken Hand zu essen
Die Hände sind dort nämlich einer Arbeitsteilung unterlegen. Die rechte Hand ist dafür zuständig, das Essen zum Mund zu führen und auch für andere noble Aufgaben. Die linke Hand ist für weniger tolle Aufgaben zuständig: Sie ist dazu da, nun ja..., sich selber zu «reinigen» nach dem Toilettengang.

In Südkorea isst niemand, bevor die älteste oder ranghöchste Person isst
Sogar wenn Zwillinge am Tisch sitzen, muss der früher geborene Zwilling die Tafel eröffnen.

Frag in Italien niemals nach Extra-Käse zu Deinen Meeresfrüchten
Denn in Italien gilt es als Todsünde, Fisch und Meeresfrüchte mit Parmesan zu mischen. Früher wärst Du wohl selber im Meer gelandet bei dieser Anfrage, heute nehmen die Italiener das Ganze nicht mehr so streng.

In manchen Inuit-Kulturen in Kanada gilt es als anständig, nach dem Essen zu furzen
Viel mehr gibt es hierzu nicht zu erläutern... ;)

Stecke in China die Stäbchen nicht aufrecht in die Reisschüssel
Was Stäbchen betrifft sind die Chinesen heikel. So dürfen sie nämlich auch nicht auf dem Tisch liegen und in die Richtung einer Person zeigen, nicht verkehrt herum benutzt werden, nicht auf die Schüssel gelegt werden. Auch das Zuwinken zu einer anderen Person mit den Stäbchen gilt als No-Go.

Ein leerer Teller kann so vieles bedeuten
In Indien und Japan ist es wichtig, den Teller zu leeren und so dem Gastgeber zu zeigen, dass Dir das Essen geschmeckt hat. In China jedoch gilt dies als unanständig und bedeutet, dass Du nicht genug gekriegt hast. Auch bei Getränken ist es nicht überall gleich: In manchen Beduinenkulturen wird Dir solange Kaffee nachgeschenkt, bis Du deinen Becher nicht komplett leerst.

Die Moral von der Geschichte? Studiere immer die lokalen Bräuche bevor Du irgendwo hingehst. So beleidigst Du niemanden und bewahrst Dich vor vielen Fettnäpfchen.
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